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Die Vorsorgevollmacht

Wenn Rechtsfragen Lebensfragen werden!


Alter, Krankheit, Unfall und Ähnliches – die Auslöser eines Verlustes der Geschäftsfähigkeit, der Einsichts- und Urteilsfähigkeit oder der Äußerungsfähigkeit sind vielfältig.

Im Falle der „Geschäftsunfähigkeit“ bestellt das zuständige Gericht in der Regel einen Sachwalter. Damit kommen auf den Betroffenen oftmals unerwartete Kosten zu, denn dem Sachwalter gebühren im Regelfall 5 % der Nettoeinkünfte des Betroffenen pro Jahr, im Anlassfall auch mehr, als Entschädigung für Kosten und als Aufwandersatz.

Der Gesetzgeber hat seit dem Jahr 2006 im Rahmen der „Vorsorgevollmacht“ die Möglichkeit geschaffen von vornherein frei eine Vertrauensperson zu bevollmächtigen, die im Falle eigener „Entscheidungsunfähigkeit“ vertretungsweise tätig wird.

Sie könne so beispielsweise bestimme, wer bei Bedarf in welchem Umfang Bankgeschäfte erledigt, wer Pflegegeldanträge stellt oder wer für die Wohnung und die Bezahlung der Miete sorgt.

Die abgeschlossene Vorsorgevollmacht wird von Ihrem Notar im Österreichischen Zentralen Vertretungsverzeichnis (ÖZVV) registriert. Der Vorteil der Registrierung ist, dass die Vorsorgevollmacht im Vorsorgefall immer sofort zur Verfügung steht.


Dr. Suppan
und sein Team beraten Sie im Zusammenhang mit diesem sensiblen Thema gerne umfassend und individuell.

 

Dieser Beitrag wurde in Aktuelles am Donnerstag, 28. Juli 2016 gepostet.