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Schenkung und Übergabe

Schenkung

Bei einer Schenkung verpflichtet sich der Geschenkgeber dem Beschenkten eine Sache unentgeltlich zu überlassen. Das bedeutet, dass keine Gegenleistung vorgesehen ist. Da es sich bei der Schenkung um einen Vertrag handelt, ist die Zustimmung des Beschenkten erforderlich.

In bestimmten Fällen sind bei Schenkungen Formvorschriften einzuhalten und/oder es besteht eine Meldepflicht. Vor dem Abschluss eines Schenkungsvertrages sollten Sie den juristischen Rat Ihres Notares einholen.

Erfolgt die Schenkung sofort durch die unmittelbare Übergabe der geschenkten Sache, bedarf der Vertrag keiner bestimmten Form, sondern kann mündlich oder schriftlich abgeschlossen werden. Für schuldbefreiende Schenkungen besteht ebenfalls keine Formpflicht.

Handelt es sich jedoch vielmehr um ein Schenkungsversprechen und erfolgt die Übergabe des Schenkungsgegenstandes erst zukünftig, muss der Schenkungsvertrag in Form eines Notariatsaktes errichtet werden.

Insbesondere bei Liegenschafts- oder Grundstücksschenkungen empfiehlt es sich die Urkunde in Form eines Notariatsaktes aufnehmen zu lassen, da der Nachweis der tatsächlichen Übergabe der Schenkung bei Liegenschafts- oder Grundstücksschenkungen oftmals schwierig ist.


Übergabe

Bei einer Übergabe wird im Unterschied zur Schenkung eine Gegenleistung vereinbart - etwa die weitere Versorgung des Übergebers oder auch ein Wohnrecht oder Ähnliches. Hier ist der Spielraum so groß, dass der Rat eines Fachmannes besonders viel wert ist.

Vermögensübertragungen zu Lebzeiten können die geeignete rechtliche Vorsorgemaßnahme sein, um das Vermögen im Familienbesitz zu erhalten, Erbstreitigkeiten zu vermeiden oder um einen steuerlichen Vorteil zu erzielen.

Das Notariat Dr. Suppan& Partner steht Ihnen bei allen Überlegungen zur Übergabe, Gestaltung der Gegenleistungen und Regelung von pensions- und steuerrechtlichen Aspekten unterstützend zur Seite.

Folder Erben, Schenken, Übergeben (pdf)